Mehr Zeit – Mehr Bewegung – Schwimmen

Unglaublich aber wahr! Bisher sind es 11 Wochen Finnland!

Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

11 Wochen mit (fast) ausschließlich warmem Wetter, vielen Sonnenstunden und jeder Menge Unternehmungen. Jeder Tag fand draußen statt. Es gab tatsächlich nur wenige Tage (ich glaube tatsächlich nur 2-3), an denen in der Wohnung geblieben wurde, bzw. schon am Nachmittag „Feierabend“ war.

Ich habe schon öfter berichtet, dass (zumindest gefühlt) einfach mehr Zeit ist. Mehr Zeit für den Alltag, mehr Zeit dazu eine Balance zwischen Arbeitsleben und Freizeit zu finden.

Und dank all dieser Zeit blieben auch einige Stunden in der Woche für Bewegung. Nicht nur die Trainigseinheiten in Pool und Gym, sondern auch längere Fußwege, einige Kilometer mit dem Fahrrad, Stunden auf dem SUP Board,…

Ihr wisst, ich bin ein absolutes „Zubehör-Opfer“. Daher habe ich mir auch in der ersten Woche Finnland eine neue Sport-Uhr gegönnt, die meine Bahnen beim Schwimmen aufzeichnet, zusätzlich aber auch andere Funktionen wie Pulsmessung, GPS, etc. besitzt. Ich werde Euch dazu auch noch eine kleine Produktbewertung schreiben. Coming soon!

Da in der Uhr natürlich auch ein Schrittzähler zu finden ist, war ich doch überrascht, wieviele Schritte ich tatsächlich an einem normalen Tag in Helsinki hinter mich gelegt habe. Denn hier ist alles in maximal 2 Kilometern erreicht und daher lohnt es kaum Bus oder Metro zu nehmen. Ab und an ging es zwar mit dem Fahrrad los, aber meistens dann doch zu Fuß. Im Durchschnitt sind es pro Tag 14.000 Schritte. #läuft

Das Schwimmen hatte ich schon in Hamburg für mich entdeckt, allerdings in der letzten Zeit irgendwie schleifen lassen. Meine Lieblings-Trainingszeit ist früh morgens. Bevor die Arbeit los geht. Direkte nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen. Perfekt!

Helsinki bietet jede Menge Möglichkeiten für Fitness-Liebhaber! Ob klassische Fitnessstudios, Yoga-Center, Schwimmhallen oder -Bäder sowie eine Menge Outdoor-Gyms.

Einige dieser Outdoor Gyms sind kostenlos. Es sind Stationen mit Geräten für Jedermann. Verteilt in der ganzen Stadt. Meist an Stellen, die an einer beliebten Joggingstrecke liegen. Und diese sind auch gut besucht! Der Fitness-Boom hat definitiv längst eingeschlagen!

Ich bin sehr gespannt, wie der Ansturm und die Flut der Fitness-Willigen in den nächsten Tagen noch ansteigt (vor allem abends). Denn jetzt sind die Sommerferien zu Ende und die Stadt füllt sich wieder mehr mit Einheimischen und der arbeitenden Bevölkerung.

Auch im Pool wird es sicher voller werden.

Schwimmen ist übrigens ein idealer Ausdauersport! Das Training im kühlen Nass kann die Durchblutung des gesamten Körpers fördern und so das Herz-Kreislauf-System ordentlich in Schwung bringen. Während dem Training werden alle großen Muskelgruppen gleichmäßig gekräftigt und dank der Auftriebskraft entlastend für Wirbelsäule, Bänder und Gelenke.

Aber nicht nur physisch sondern auch mental profitieren wir vom Training im Wasser. Denn regelmäßiges Schwimmen kann beim Abbau von Stresshormonen helfen und das seelische Gleichgewicht wieder herstellen. Ein richtiger Stresskiller also!

Für mich der ideale Ausdauersport und Ausgleich zum Krafttraining. In Kombination mit regelmäßigem Yoga bekommt dann der Körper alles, was er braucht (zumindest an Bewegung).

Hier meine Schwimm-Motivation-Tipps, die mir das Training zu einer Freude machen:

  • Schwimmen mit Trainingsuhr

Am Besten mit GPS, um aufzuzeigen, wieviel Wegstrecke man zurückgelegt hat. Motiviert mich mega, um an „schlechteren“ oder unmotivierten Tagen mindestens das Level zu halten und nicht selbst zu „schummeln“.

Dank einer Rabatt-Aktion habe ich mich für diese Uhr von Garmin entschieden:

  •  Schwimmbrille und Nasenklammer

Ich gehöre zur Kategorie „Weichei“! Ich hasse es, Wasser in Augen und vor allem Nase u bekommen. Zumindest beim Schwimmen. Aber Achtung bei Schwimmbrillen. Probiert diese beim Kauf vorher an, denn hier gibt es unterschiedliche Größen und mit der falschen habt Ihr definitiv keinen Spaß. Die Nasenklammern sind erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber ich finde sie super und echt hilfreich!

  • MP3 Player

Ausdauertraining an sich ist für mich IMMER mit Musik und Beat verbunden. Das motiviert und hilft mir dabei die Geschwindigkeit zu halten, bzw. einen Rhythmus zu finden. Es gibt spezielle Player/Kopfhörer für den Einsatz beim Schwimmen oder anderen Wassersportarten. Für mich nicht mehr ohne!

Ich kann diesen hier absolut empfehlen:


Schaut Euch einfach mal in Eurer Umgebung um. Die meisten Schwimmhallen haben tolle Angebote für „Vielschwimmer“. Es gibt in der Regel Mitgliedschaften, die sich definitiv lohnen. Denn ein Besuch im Schwimmbad kann schon ordentlich was kosten. Oder Ihr habt Glück und findet direkt ein Fitness-Center mit integriertem Pool. Das ist dann natürlich perfekt!

Wichtig für den Start ist natürlich auch die optimale Technik. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass zuerst ein Rhythmus, eine Regelmäßigkeit wichtiger ist! Startet doch erst einmal und versucht an festen Terminen zum Training zu gehen. Auch nicht zu lange! Für den Start reichen erst einmal 30 Minuten am Stück. Wenn Ihr die ohne Probleme in einem angemessenen Tempo schafft und Gefallen am Schwimmen gefunden habt, dann bucht am besten einen Kurs im örtlichen Bad.

Ihr werdet gar nicht glaube, wie gut es am Ende tut, wenn man mit der richtigen Technik durch das Wasser gleiten kann. Plötzlich braucht man nur noch die Hälfte des Kraftaufwandes und fühlt sich nicht als die lahmste Schnecke auf der Bahn 🙂

Ich werde Euch in weiteren Artikeln einen Trainingsplan hochladen, der Euch locker durch die ersten 12 Wochen Schwimmtraining bringt. Außerdem habe ich einige Video-Links gesammelt, in denen Ihr Euch auch selbst ein bisschen was zur richtigen Technik abschauen könnt.

Sobald das fertig ist, bekommt Ihr per Social Media Bescheid! Oder einfach den Blog abonnieren! 🙂

Also dann, auf geht´s und ran an die Badesachen!

Viele Grüße,

Danii

 

 

 

1 Comment

  • Reply 2019 – Mehr Bewegung? Na klar! – ONLINE MAGAZIN 2. Januar 2019 at 16:31

    […] PS: HIER habe ich übrigens auch über den Start zum Thema Bewegung geschrieben. Es geht ums SCHWIMMEN: „Mehr Zeit – Mehr Bewegung – SCHWIMMEN“ […]

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