Achtsamkeitsmeditation

Achtsamkeitsmeditation – Endlich bewusst den eigenen Körper und Biorhythmus spüren?

Es ist wie so oft im Leben. Dank Internet und Co. haben wir ein unglaubliches theoretisches Wissen, auch was unsere Gesundheit und unseren Körper angeht. Aber dann hapert es an der Umsetzung. Wir wissen alle, dass Pausen wichtig und gut für uns sind. Wir erkennen alle, dass es Momente im Tagesverlauf gibt, an denen wir einen Tiefpunkt erreichen und doch arbeiten wir weiter. 

Aber WISSEN ist nicht FÜHLEN – ist nicht ERKENNEN und vor allem ist es nicht VERSTEHEN!

Daher ist eine Fähigkeit besonders wichtig und auch essentiell für unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und auch unser Glück: ACHTSAMKEIT.

Unter dem Begriff Achtsamkeit kann sich vielleicht nicht sofort jeder etwas vorstellen. Daher werfen wir erst einmal einen Blick auf die Begriffsdefinition:

Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental. Das ist für viele von uns kein Normalzustand. Viele hängen nämlich mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest oder beschäftigen sich mit Sorgen oder Gedanken in der Zukunft.

Dabei schwebt immer die Hoffnung auf mit, dass irgendwann ein zufriedener Zustand erreicht wird, also quasi das Warten auf das glücklich sein.

Bist du allerdings ein achtsamer Mensch, dann kannst du den aktuellen Moment beachten, ohne diesen zu bewerten. Das ist ein wichtiger Aspekt der Achtsamkeit. Denn wir neigen dazu, alles permanent zu bewerten und einzustufen. Achtsam sein bedeutet, diese Bewertungen sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade außerhalb der Gedanken ist. Eine einfache Übung dazu ist, sich auf den Atem zu konzentrieren und dadurch Distanz zu dem ständigen Kopfkino zu schaffen.

Mit Achtsamkeitsmeditation zu mehr Wohlbefinden

Es ist eine ganz bestimmte Art der Meditation. Um bei sich und dem Moment zu sein. Dabei hat Achtsamkeitsmeditation nichts mit Esoterik zu tun. Es ist eher ein Teil der Positiven Psychologie und wird mittlerweile in vielen Bereichen angewandt. Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass Achtsamkeitsmeditation das Wohlbefinden steigern kann.

Das Konzept der Achtsamkeit stammt aus dem Buddhismus, in dem Meditationen eine große Rolle spielen. Die Achtsamkeit ist eine Haltung, die allen Meditationen zu Grunde liegt.

Keine Meditation kommt ohne Achtsamkeit aus, aber man kann auch ohne zu meditieren achtsam sein. Wenn Wissenschaftler die Wirkung von Meditation erforschen, ist damit zwangsläufig auch die Achtsamkeit gemeint.

Tatsächlich ist das Umgehen mit Achtsamkeit ein Bestandteil neuer verhaltenstherapeutischer Verfahren und wird in den USA und in Deutschland bereits in Kliniken angewandt.

Gerade im Bezug darauf, nach seinem eigenen Biorhythmus zu leben, ist es wichtig mit Achtsamkeit und Vertrauen auf den eigenen Körper die innere Uhr zu erkennen und damit zu arbeiten.

Es gibt nur eine Hürde, die wir in der Kombination von Achtsamkeit mit unserem Biorhythmus finden. Wir müssen lernen unsere Leistung im Tagesverlauf nicht zu bewerten, sondern sie anzunehmen und damit einfach NUR zu erkennen.

Dabei kann dir Achtsamkeitsmeditation helfen. Im Grunde ist sie eine Mischung aus einer Phantasiereise, in der du auf dich von außen blickst und somit Abstand zwischen dir und deinen Gefühlen und Gedanken bringst. Dieser Abstand lässt ein Vertrauen entstehen, dass sich sogar die größten Probleme wieder auflösen, wenn wir es schaffen, die jeweiligen Gedanken nicht weiter zu spinnen und damit nicht darauf eingehen.

Einige Achtsamkeitsmeditationen habe ich dir im digitalen Magazin zusammengestellt. Es sind Playlists oder ganze Meditationssitzungen über Streamingdienste, die jederzeit gehört und damit angewandt werden können.

Die Meditation sollte einen festen Platz in deinem Wochen oder Tagesplan haben. Sicherlich fällt es nicht allen leicht, täglich 30 Minuten zu meditieren, auch ich schaffe das höchsten einmal in der Woche. Aber auch das ist völlig in Ordnung. Vielleicht setzt du die Meditationen auch nur zu bestimmten, sehr stressigen oder harten Momenten ein. Auch das ist Achtsamkeit – sich dann eine Auszeit zu nehmen, wenn sie benötigt wird.

Aber auch kleine achtsame Momente kannst du in deinen Alltag einbauen, ohne direkt eine Meditationseinheit daraus zu machen. Darunter fällt auch das tägliche Aufstehen, das du mit täglichen, achtsamen Routinen spicken kannst.

Oder du konzentrierst dich unter der Dusche auf nichts anderes, als das warme Wasser. Versuche dabei alle Gedanken abzuschalten und nicht an die anstehenden Aufgaben zu denken. 

FAZIT:

Achtsamkeit kann also auch bedeuten, Alltägliches aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Routinen zu durchbrechen. Vielleicht nimmst du einfach einen anderen Weg zur Arbeit, hörst Musik, die du sonst nie hören würdest oder putzt dir einfach deine Zähne mit der linken, statt der rechten Hand.

Du siehst, es sind alles Kleinigkeiten, die veränderbar sind, um noch achtsamer durch den Tag zu gehen. Kleinigkeiten, die dir dabei helfen nicht nur achtsam zu sein, sondern die Dinge nicht mehr zu bewerten, sondern sie zu betrachten und anzunehmen.

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