World Mental Health Day 2020

In diesem Blog geht es, wie der Name schon sagt, um Happiness, glücklich sein und das Leben. Dazu zählen Wohlbefinden, Spaß, Lebensfreude, aber auch Gesundheit.

Eine gesunde Ernährung hilft uns dabei mit Energie in den Tag zu starten und gemeinsam mit Bewegung uns wohl zu fühlen. Aber wie sieht es mit der psychischen Gesundheit aus. Auch hier tragen Ernährung und Bewegung einen großen Anteil, aber reicht das schon aus?

Die mentale Gesundheit wird heutzutage immer wichtiger. War es früher verpönt oder gar verrückt, sich in eine Therapie zu begeben, ist dies heutzutage eine normale Behandlung zum Erhalt und dem Erlangen von Gesundheit. Und das ist auch gut so!

Mit dem Mental Health Day, der jährlich am 10. Oktober statt findet, will die Weltgesundheitsorganisation auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen und sensibilisieren. Mehr dazu findet Ihr hier: World Health Day 2020

Die mentale Gesundheit ist stark daran geknüpft, wie wir uns fühlen, wie wir zum Leben und im Leben stehen. Welche Lebenseinstellung habe ich, wie reagiere ich auf bestimmte Situationen und kann ich diese alleine bewältigen? Vor allem in diesem Jahr, in dem durch Covid-19 der gesamte Alltag, das gesamte Jahr, einer absoluten Ausnahmesituation gleicht, ist es besonders wichtig, dieses Thema näher zu beleuchten. Viele Existenzen stehen auf der Kippe, Arbeitsplätze werden gestrichen und Familien konnten sich viel zu lange nicht sehen. Dies Zeit belastet die psychische Gesundheit schwer und ist nicht für jeden einfach und alleine zu überstehen. Inwieweit diese Zeit vor allem die Zahlen der in Anspruch genommenen Behandlungen bei psychischen Problemen verändert und gar vergrößert hat, werden wir wohl erst im nächsten Jahr erfahren, wenn die aktuellsten Krankenkassenreports veröffentlicht werden.

Fakt ist, dass bereits in den letzten Jahren psychischen Krankheiten immer weiter nach oben in der Statistik dieser Reports zu finden sind. Für Euch hier einmal der Link zum Krankenkassenreport 2020 der Techniker Krankenkasse.

Ab Seite 21 findet Ihr eine Auflistung der Krankheiten, die zu Arbeitsunfähigkeitstagen geführt haben. Vor allem in der Aufstellung der Länge der Arbeitsunfähigkeit stehen die psychischen Problematiken und Krankheiten weit vorn.

Und auch hier lohnt sich wieder ein Blick gen Norden, ein Vergleich.

Finnland hat zwar die Poleposition im World Happiness Report bereits zum dritten Mal erreicht, allerdings steht es auch in einem anderen Ranking ganz weit oben. Finnland hat nämlich auch die höchste Inzidenz von psychischen Störungen in Europa. Jeder fünfte leidet hier im Laufe seines Lebens an psychischen Problemen!

Und trotz dieser unvorteilhaften Stellung herrscht immer wieder Umstimmigkeit zu diesem Thema in Finnland. Vor allem, wenn es um die Einwanderer geht. Im Gegensatz zum deutschen Gesundheitssystem macht Finnland es Zugezogenen extrem schwer, wenn nicht gar unmöglich, Hilfe im Bereich psychischer Krankheiten in Anspruch zu nehmen. Sicherlich kann jeder Hilfe bekommen, allerdings muss dann auch das Geld stimmen. In der öffentlichen Versicherung, der KELA sind viele Ansprechpartner nicht registriert, weil bestimmte Vorraussetzungen nicht gegeben sind. Dazu zählen vor allem Sprachkenntnisse und nicht angerechnete Ausbildungen der vorhandenen Experten.

Bereits im März diesen Jahres wurde eine Petition ins Leben gerufen, die dazu auffordert, den Zugang zu psychischen Therapiemöglichkeiten, vor allem für Ausländer, zu erleichtern. Mit dem Hashtag #Iamsuomitoo (auch ich bin Finnland) wurde auch über Social Media geworben. Die Petition findet Ihr unter folgendem Link: #IamSuomitoo

Wir können also gespannt sein, wie die Finnische Regierung auf diese Petition und die angedachten Änderungen reagiert, damit der Zugang für Hilfe bei psychischen Problemen einfacher wird.

In diesem Sinne; ein Hoch auf das deutsche Gesundheitssystem!

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