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Glücklicher Neubeginn

Glücklicher Neustart

Warum ein Neubeginn auch eine Chance sein kann

Der Jahresbeginn ist für viele von uns in der Regel auch ein Neustart für gewünschte Änderungen und potenzielle Optimierungen. Das alte Jahr im Rückblick und all das, was verbesserungswürdig zu sein scheint, kommt auf die „Im nächsten Jahr wird alles besser-Liste“. Aber warum mutieren wir jedes Jahr wieder zu Optimierungs-Opfern und Verbesserungs-Jägern, obwohl wir ganz genau wissen, dass die ach so guten Vorsätze spätestens im März der Vergangenheit angehören? Genau darum soll es in dieser Ausgabe gehen. Diese Ausgabe ist dabei anders, aber vor allem individueller als alle bisherigen. Denn nur du kannst die Ausgabe final füllen. Was es damit auf sich hat, zeige ich dir auf den kommenden Seiten (in den weiteren Beiträgen).

Im Grunde wollen wir alle doch nur eins: Glücklich sein. Dabei wollen wir dieses „Glück“ so unbedingt, dass wir uns von scheinbar glücklichen Momenten ablenken lassen. Dabei spreche ich von materiellen Dingen, die wir unbedingt wollen, um dann Glück zu empfinden. Aber ist das das Glück, was die Menschheit seit Anbeginn anstrebt? 

Durch äußere Einflüsse lassen wir uns beeinflussen. Werbung suggeriert uns, dass wir bestimmte Dinge oder Produkte brauchen, um zufrieden und happy zu sein. Das sind wir ganz bestimmt auch, sobald wir bekommen, was wir suchen, aber dieses glückliche Gefühl hält in der Regel nicht wirklich lange an. 

Vielleicht ist es mit den guten Vorsätzen rund um Silvester ähnlich. Fassen wir einen Neujahrsvorsatz, dann tun wir im Grunde nichts anderes, als dass wir ein Mittel zum Zweck suchen, um uns glücklich zu fühlen. Wir möchten gesünder essen, mehr Sport machen, weniger Stress haben, um am Ende glücklich(er) zu sein. Da ist ja auch nichts Schlechtes zu sehen.

Ein Neustart fühlt sich oft auch einfach befreiend an. Es ist irgendwie ja auch eine Art kulturelles Ritual. Geht etwas vorbei, dann nimmt man sich ja auch sonst im Leben die Zeit, um darüber zu reflektieren und zu schauen, was gut und was nicht so gut war. Außerdem wirft man einen Blick auf das was kommt. Wenn ein Jahr vorbei geht, dann überlegt man eben auch, was in dieser definierten Zeitspanne Gutes und Schlechtes passiert ist und was man sich für den nächsten Zeitabschnitt wünscht.

Zücken wir zum Jahresende also unsere Checkliste, dann kommen dabei sowohl Berufs- als auch Privatleben auf den Prüfstand. An dieser Stelle kommt auch das Thema Work-Life-Balance zum tragen. Denn diese beiden Bereiche sollten möglichst ausgeglichen sein. Hier zeigt sich also, ob die eigene Balance im Leben wirklich stimmt und positiv für die eigene Happiness arbeitet.

Oft tendieren Menschen in die ein oder andere Richtung. Man findet immer häufiger Workaholics, die sich selbst immer mehr zurücknehmen, um im Job leistungsfähiger sein zu können. Dass das alles andere als sinnvoll ist, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen. Dazu passt aber eine Aussage des Dalai Lama:

„Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Art.“

Dalai Lama

Leider sind wir zu oft abgelenkt von gesellschaftlichen Normen und Anforderungen, dass wir gar nicht wissen, was genau uns selbst guttut und wie wir am Ende zur eigenen (echten) Glückseligkeit gelangen.

Und alle Jahre wieder versuchen wir es dann wieder … Aber warum eigentlich nicht auch mal zwischendurch?

Das Jahresende als Allheilmittel?

Der Jahreswechsel wird reflexartig zum Anlass genommen, etwas im Leben zu ändern. Das ist auch erst einmal vollkommen OK, denn hier scheint die Motivation auf einem absoluten Hoch zu sein. Also warum dies nicht nutzen, um endlich durchzustarten?

„Ja und nein“ sollte hier die Antwort lauten. Denn wusstest du, dass es zwei unterschiedliche Arten von Motivation gibt? Im Fall der guten Vorsätze und dem Jahresbeginn handelt es sich in der Regel um die sogenannte extrinsische Motivation. Also eine Motivation, die uns dazu antreibt Dinge zu tun, auf die wir eigentlich gar keine Lust haben. Es sind äußere Reize und Einflüsse, die unser eigenes Verhalten beeinflussen und Anreize liefern. Wir verwechseln somit die richtigen Motive mit den falschen und unsere Happiness mit dem der anderen. 

Ist eine Motivation hingegen intrinsisch, dann kommt sie von dir selbst, und entspringt sozusagen aus deinem tiefsten Inneren. Sie geht konform mit deinen ganz persönlichen Wünschen, Lebenszielen und Überzeugungen. Dabei erfüllen intrinsisch motivierte Handlungen nicht unbedingt einen bestimmten Zweck.

Ganz oft kommen zum Jahresbeginn zwar wirklich persönliche und für einen selbst persönliche Gründe zum Tragen, allerdings sind diese oft einfach verschoben worden. So wünschen wir uns irgendwann im Jahr eine Veränderung, aber anstatt sie direkt anzugehen und umzusetzen, verschieben wir sie lieber auf den Jahreswechsel. Denn wir wissen ja:

„Im Neuen Jahr wird alles anders!“ ?

Daher vergesst diese Verschieberei. Denn die richtige und volle Motivation für einen nachhaltigen Erfolg und die Erreichung deiner Ziele ist viel erfolgreicher, wenn sie genau dann angegangen wird, wenn sie benötigt wird. Also dann, wenn du so etwas wie einen greifbaren Grund oder sogar einen Leidensdruck verspürst. Verschiebst du den Änderungswunsch auf das kommende Jahr, dann ist der entsprechende Leidensdruck nicht mehr präsent und damit auch die „zweckgebundene Motivation“ verpufft. Stelle also am besten direkt in der Situation, in der du einen Änderungswunsch spürst eine Verbindlichkeit dar. So etwas wie ein Versprechen an dich selbst mit Umsetzungsmöglichkeiten und Zeitrahmen. Denn Ziele kann man definitiv das ganze Jahr lang setzen!

Stetig an sich arbeiten lohnt sich

Sicherlich kann man am Jahresende Bilanz ziehen. Es ist ein schöner Anlass, um sich einen Überblick zu verschaffen, was geklappt hat und was nicht. Aber nur, weil Silvester ein so hochgelobter Moment ist, werden wir nicht von einem auf den anderen Tag zu neuen und vor allem optimierten Menschen. Das zeigt sich ja dann auch meist ein paar Wochen später, wenn alle wieder in den eigenen Trott zurück schlurfen. Raus aus dem Fitnessstudio, rauf auf die Couch.

Hier lohnt es sich eher „kleinteiliger“ zu denken und das Große Ganze – unsere Ziele, die wir anstreben eher portionieren. Starte doch einfach mit 10 Minuten deines Tages, die du veränderst und in deinen Augen optimierst. Damit wird der Neustart zu einer echten Chance, die es zu nutzen gilt. Denn es ist ein guter Anfang und genau auf den kommt es an. 

Vergleichen wir es mal mit Sport. Ein guter Start bei einem 100m Sprint ist schon die halbe Miete und damit der richtige Weg zum Sieg.

Denn es geht eben auch darum, ob es dir gut geht. Bei all dem Optimierungswahn, den äußeren Einflüssen und vielen Möglichkeiten, die auf uns einstürmen. Da verliert man schnell den Überblick und die Sicht auf das, was für uns selbst, ganz individuell und persönlich zählt. Denn sowohl deine Ziele, als auch deine Happiness unterscheiden sich von allen anderen auf dieser Welt.

Und genau aus diesem Grund habe ich ganz kurzfristig das Thema, bzw. den Inhalt dieser ersten Ausgabe im Jahr 2022 umgeschmissen. Denn sind wir mal ehrlich: Das Thema lag einfach auf der Hand. Gute Vorsätze und wie ich sie umsetzen kann, kann ich in allen Bereichen des Glücksmagazins einbauen. Da schreiben sich die Beiträge quasi von alleine. Tipps zur gesunden Ernährung, Fitness-Tipps und Ideen für den Einstieg in das sportliche Leben, mehr Meditation, Yoga und Entspannung, Work-Life-Balance,…

Aber genau das hat sich so unglaublich falsch angefühlt. Ja, die Inhalte waren im Grunde gut und auch richtig, aber absolut nicht passend zu all dem, was uns die Positive Psychologie und die Glücksforschung sagen. All das, was zum Thema Ziele setzen und der eigenen Motivation gehört, passte nicht mehr dazu.

Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle etwas mit an die Hand geben, das dir zu aller erst einen Blick auf dich selbst gibt. Ein Workbook, mit all den Learnings, die sich in den letzten Ausgaben des Glücksmagazins versteckt haben. 

Mockup Workbook Happiness und Glück

Hier kannst du dir das gesamte Workbook herunterladen und entweder digital bearbeiten oder es ausgedruckt und offline ausfüllen:

Es geht um deine eigene Definition von Glück, um deine ganz persönlichen Stärken und wie du sei einsetzen kannst und vor allem um das Setzen von Zielen. Ganz unabhängig vom neuen Jahr und den guten Vorsätzen. 

Auf den Seiten findest du Zusammenfassungen einzelner Themen, Tipps und Tricks sowie einige Aufgaben und Arbeitsbögen, die dir dabei helfen selbst zu reflektieren und dich mit dir selbst und deinen Wünschen und Zielen auseinanderzusetzen.

Es geht also weit weg von Selbstoptimierung und eher hin zu dem Erkennen von dir und all dem, was bereits in dir steckt. Es soll dich zum Nachdenken und vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch zum Umdenken anregen.

Denn „Happiness ist was du draus machst“!

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