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Sport und Fitness auch bei wenig Zeit

Keine Zeit für Sport – Tipps und Tricks für sportliche(re) Zeiten in deinem Leben

Wir alle kennen diese Zeiten, an denen wir gefühlt nichts wirklich schaffen und trotzdem gestresst sind – einfach keine Zeit für Sport. Keine Freizeit und somit auch keine Zeit für uns und unsere Fitness. Aber katapultieren wir uns damit nicht direkt in einen niemals endenden Kreislauf? Denn wer sich nicht die Zeit für sich selbst und die eigene Fitness nimmt, wird es verdammt schwer haben wieder aus dem gestresst sein heraus zu finden. Wie du es trotzdem schaffst und welche Tricks es dazu gibt, schauen wir uns jetzt einmal genauer an.

Keine Zeit für Sport – Ist wohl die häufigste Antwort auf die Frage, was das größte Problem mit dem Sport und der Fitness ist. Vielleicht kennst du das auch. Dein Alltag ist einfach viel zu trubelig und vollgepackt und lässt einfach keinen Freiraum für gezielte Bewegung und Sport. Da ist der Job, die Familie, Verpflichtungen und wichtige Termine – alles wichtig, keine Frage. Und anscheinend wichtiger, als die Gesundheit. Ganz ehrlich, da nehme ich mich definitiv auch mit in den Kreis der „keine Zeit für Sport-Aussagentätiger“.

Bereits im Einstiegsartikel dieser Ausgabe geht es um das Thema der eigenen Zeit und den Inhalten, wie wir diese füllen. Dort findest du eine Vorlage, um eine Zeitinventur zu machen und einmal schwarz auf weiß zu sehen, wieviel Zeit du tatsächlich hast und wie du diese verbringst. Denn sind wir mal ehrlich; Wieviel Zeit vertrödeln wir vor dem Fernseher, dem Smartphone oder dem Tablet? Youtube, Netflix und Co. nehmen uns in Beschlag und der Instagram-Feed wird regelmäßig auf Neuigkeiten durchgescrollt. Es ist schon sehr erschreckend, wieviel Zeit für „einmal kurz aufs Handy schauen“ drauf gehen kann

Aber ist diese Zeit auch wirklich sinnvoll genutzt? Fühlst du dich danach glücklicher oder zufriedener? Vielleicht für einen kurzen Moment, aber auch wirklich langfristig?

Im Grunde können wir hier also festhalten; Keine Zeit haben ist einfach BLÖDSINN! Es it und bleibt bei mir und bestimmt auch bei dir, eine Ausrede, die immer wieder funktioniert. Und immer wieder beschummeln wir uns selbst damit. Da ist ja auch dieser vermaledeite Schweinehund, der dann auch noch dazu kommt und sich mehr als zufrieden zeigt, wenn die Zeit-Ausrede mal wieder um die Ecke kommt.

Priorität setzten – Was ist wirklich wichtig?

Natürlich wissen wir: Fitness ist wichtig. Sie bringt uns mehr Gesundheit, hilft beim Abnehmen und gibt letztlich mehr mentale Frische. Und trotzdem scheitern wir immer wieder daran, regelmäßig sportlich aktiv zu sein. In nahezu allen Fällen ist nicht die Zeit das Problem, sondern die Prioritäten die wir setzen.

Tatsache ist: Es wird sich bewusst gegen Sport entschieden.

Es ist eine Entscheidung und keine Frage der Zeit. Wenn schon nicht bewusst, dann zumindest unbewusst spricht eine innere Stimme: „Sport ist anstrengend, du bist zu müde und brauchst am Abend deine Ruhe und Erholung.“

Einstellung ändern und Motivation stärken

Die gute Nachricht ist, deine Einstellung zum Sport kannst du ändern. Denn deine Einstellung hat nun einmal mit deiner ganz eigenen Entscheidung zu tun und die kannst du selbst für dich treffen. 

Denke dazu z. B. an das gute Gefühl nach dem Sport. Führe dir vor Augen, wie großartig du dich fühlst, wenn das Workout geschafft ist. Denke an diesen Moment genau dann, wenn du wieder einmal dabei bist, das Training sausen zu lassen. Bist du vielleicht gerade zu müde? Super, dann erst recht! Denn nach der Bewegung wirst du deutlich mehr Energie haben. Legst du dich jetzt aber auf die Couch, wirst du wohl nicht mehr so schnell wieder aufstehen und dein Energielevel sinkt in den Keller.

Keine Zeit für Sport – Was steckt wirklich dahinter?

Die fehlende Zeit als Ausrede gilt ab heute nicht mehr. Denn mittlerweile wissen wir alle, dass bereits 20 Minuten ausreichend sind. Zumindest dann, wenn sie mit einem entsprechenden Workout verbracht werden. Aber hast du dich schon einmal gefragt, ob hinter all den Ausreden vielleicht noch etwas anderes stecken könnte?

  • Du bist dir unsicher

Es gibt so viele Möglichkeiten. Du könntest Laufen gehen, ein Tanz-Workout machen oder Muskeln aufbauen. Du könntest joggen, schwimmen, ein Homeworkout starten oder im Studio trainieren.

Zu viele Optionen sind ein Problem unserer Zeit. Entscheide dich für eine Sportart und bleib dabei. Das heißt noch lange nicht, dass du nicht auch alternativen Sport betreiben darfst. Ganz im Gegenteil – aber dein Hauptaugenmerk liegt auf dieser einen Sportart. Darüber findest du übriges eine Artikelreihe hier im Blog:

Bewegung im Alltag

Sportlich werden Teil 1: Finde deinen Sport

Sportlich werden Teil 2: Endlich Sport in deinem Alltag

Und wenn du dich für einen Sport oder eine Art von Workout entschieden hast, dann entscheide dich noch einmal. Und zwar für einen Trainingsplan, zumindest einen Zeitplan für dein Training. Dazu gehören feste Termine, die genauso wichtig sind wie alle anderen Meetings, die du nie verschieben würdest. 

Wenn du Laufen willst, dann leg für dich fest, dass du z. B. dreimal die Woche laufen willst: Dienstag, Freitag und Sonntag könnten dann deine Lauftage sein. Dienstag läufst du immer etwas flotter, Freitag locker und Sonntag machst du einen längeren Lauf.  Natürlich sind die Tage flexibel, solange sich jeweils ein Lauf- und ein Nichtlauftag abwechseln. Tadaa – schon hast du einen Plan, der lange Zeit funktioniert.

  • Dir fehlt ein richtiges Ziel, das den Start unumgänglich macht

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du Sport machen willst? Es geht hier immerhin um dich – warum willst DU Sport machen? Denn wenn du hier eine Antwort findest, dann hast du auch eine Motivation. 

  • Du bist fremdgesteuert oder glaubst es zu sein.

Ob im Berufsleben, mit festen Arbeitszeiten und Deadlines, oder auch in der Rolle als Elternteil, sind die Tage fremdbestimmt und bereits vorgeplant. Zumindest zu einem großen Teil. Klar – der Job muss erledigt werden, aber auch wirklich jede einzelne Überstunde? Und was ist mit den vielen kleinen Dingen, zu denen du dich selbst verpflichtet hast? Wenn du zukünftig mehr auf dich selbst achtgeben möchtest, dann gilt es diese Verpflichtungen zu hinterfragen. Und erst recht die viele unnütz verplemperte Zeit auf der Couch! Lerne NEIN zu sagen – im Job, im Privatleben und auch zu dir selbst! 

Außerdem ist es wichtig zu wissen, wo die eigene Zeit hin verschwindet. Welche Tätigkeiten sind richtige unnötige Zeitfresser und könnten eventuell mit einem knackigen Workout ersetzt werden? Schau dazu in der Titelstory dieser Ausgabe vorbei. Dort findest du auch einen Link mit einer Vorlage für eine Zeitinventur.

FAZIT:

Diese „Keine Zeit für Sport“ Aussage sollte ab jetzt verschwinden und wir alle sind ab sofort ehrlich zu uns. Denn eigentlich ist es eher: Keine Lust, keine Kraft und keine Motivation.

Aber wer nicht anfängt zu sporteln wird nie in den „Ich hab Lust auf Sport“-Modus kommen und dabei kennen wir doch alle dieses unglaublich großartige Gefühl NACH dem Workout. Genau dafür lohnt es sich doch dem Schweinehund einen Tritt zu geben und ihm endlich mal den Wecker zu stellen. Denn dieser gemeine Schweinehund soll ab jetzt nie wieder die Workout-Zeit verpennen!

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